Phishing zählt zu den am weitesten verbreiteten Bedrohungen für die Online-Sicherheit. Betrugsversuche können per E‑Mail, SMS, Telefonanruf oder QR‑Code erfolgen. Laut dem F‑Secure Scam Intelligence & Impacts Report 2026 sind E‑Mails der weltweit häufigste Kanal für Betrugsversuche. Erfahren Sie mehr über Phishing und wie Sie sich davor schützen können.
Beim Phishing versuchen Angreifer, Sie dazu zu bringen, einen schädlichen Link anzuklicken oder einen infizierten E‑Mail-Anhang zu öffnen. Dazu geben sie sich als vertrauenswürdige Person oder als seriöses Unternehmen aus.
Betrüger nutzen Phishing, um an vertrauliche Informationen und andere sensible Daten zu gelangen. Diese können anschließend für Identitätsdiebstahl oder Finanzbetrug missbraucht werden.
Wenn Sie vermuten, dass Sie einen Phishing-Link erhalten haben, können Sie mit dem kostenlosen F‑Secure Link Checker prüfen, ob sich der Link sicher öffnen lässt.
F‑Secure Total schützt Sie vor Phishing-Angriffen mit preisgekröntem Betrugsschutz und Antivirus-Schutz. Zusätzlich überwacht die Sicherheitslösung Ihre Identität und Daten rund um die Uhr auf verdächtige Aktivitäten.
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5 Phishing-Betrugsmaschen, vor denen Sie sich in Acht nehmen sollten
Um sich schützen zu können, ist es wichtig zu verstehen, wie Phishing funktioniert und warum Betrüger diese Methode nutzen. Früher ließen sich Phishing-Versuche oft an schlechter Grammatik erkennen — manchmal waren die Fehler sogar fast schon absurd komisch. Durch Fortschritte in der KI-Technologie ist es für Betrüger heute jedoch leichter denn je, seriös und glaubwürdig zu wirken.

1. Phishing über Social Media
Ziel: Zugangsdaten, persönliche Daten und Finanzinformationen auf Plattformen wie Facebook, WhatsApp, Instagram und LinkedIn stehlen.
Konkretes Beispiel: Ein unbekanntes Profil sendet Ihnen eine Freundschaftsanfrage. Kurz darauf erhalten Sie eine Direktnachricht mit einem Link — angeblich zu einem Video oder einer Webseite, die Sie unbedingt sehen sollten.
Schutz: Ignorieren Sie Kontaktanfragen von Fremden, verwenden Sie einzigartige Passwörter mit Multi-Faktor-Authentifizierung und hinterlegen Sie alternative Kontaktwege für die Kontowiederherstellung.
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2. Netflix-Phishing und Betrug mit Streamingdiensten
Ziel: Streaming-Konten übernehmen, um sie weiterzuverkaufen oder Kreditkartendaten abzugreifen.
Konkretes Beispiel: Sie erhalten eine dringende E‑Mail, in der behauptet wird, dass Ihre monatliche Abo-Zahlung fehlgeschlagen ist. Der enthaltene Link führt zu einer gefälschten Login-Seite, auf der Sie Ihre Zahlungsdaten aktualisieren sollen.
Schutz: Klicken Sie niemals auf Zahlungslinks in E‑Mails. Wenn es ein Problem mit Ihrem Konto gibt, melden Sie sich direkt über die offizielle Netflix-App oder Website an und prüfen Sie dort Ihren Kontostatus.

3. Ausnutzen aktueller Ereignisse
Ziel: Menschliche Emotionen ausnutzen – etwa Hilfsbereitschaft oder den Wunsch nach einer romantischen Beziehung –, um Geld zu stehlen.
Konkretes Beispiel: Betrugsmaschen rund um die Steuererklärung, Fake-Angebote zur Weihnachtszeit oder eine gefälschte E‑Mail des Roten Kreuzes, in der zu dringenden Kryptowährungsspenden für Kriegsopfer aufgerufen wird.
Schutz: Sehen Sie jede Anfrage nach Kryptowährungen als Warnsignal. Spenden Sie nur direkt über die offiziellen Websites von Hilfsorganisationen.
4. „Hallo Mama / Hallo Papa“-Betrugsmaschen
Ziel: Die Sorge von Eltern ausnutzen, um Opfer zu einer Geldüberweisung zu bewegen.
Konkretes Beispiel: Eine WhatsApp-Nachricht von einer unbekannten Nummer lautet: „Hallo Mama, mein Handy ist kaputt. Deshalb schreibe ich dir von dieser Nummer. Ich muss Essen und ein Busticket nach Hause kaufen — kannst du mir sofort 50 € überweisen?“
Schutz: Lassen Sie sich nicht von der Dringlichkeit der Nachricht unter Druck setzen. Rufen Sie die bisherige Telefonnummer Ihres Kindes an oder kontaktieren Sie es über einen anderen bekannten Weg, bevor Sie Geld senden.

5. Online-Gaming- und Roblox-Betrug
Ziel: Wertvolle Gaming-Konten wie Steam- oder Roblox-Konten übernehmen, um In‑Game-Währung, Skins oder Gegenstände zu stehlen.
Konkretes Beispiel: Das gehackte Discord-Konto eines Freundes schickt Ihnen einen Link und bittet Sie: „Klicke hier und stimme für mein Team im Turnier ab.“ Über diesen Link werden anschließend Ihre Anmeldedaten gestohlen.
Schutz: Bringen Sie Kindern bei, bei kostenlosen In‑Game-Gegenständen vorsichtig zu sein. Geben Sie Anmeldedaten niemals auf Websites ein, die nicht zum offiziellen Game-Launcher gehören.
KI‑Phishing-Angriffe erzielen eine Klickrate von 54 %
Im F‑Secure Scam Intelligence & Impacts Report 2026 (S. 17–20) beschreibt Dr. Megan Squire, preisgekrönte Autorin und Threat Intelligence Researcher bei F‑Secure, KI‑Datenvergiftung — auch AI Data Poisoning genannt — als neue Phishing-Taktik. So funktioniert Datenvergiftung beim Phishing:
Betrüger schleusen heimlich falsche Informationen in die Datenquellen ein, aus denen KI‑Modelle lernen und Antworten generieren.
Indem Angreifer solche Falschinformationen — etwa gefälschte Kundendienstnummern oder betrügerische Links — in die Modelle einspeisen, bringen sie die KI dazu, ihnen zu vertrauen.
Wenn ein ahnungsloser Nutzer die KI anschließend um Hilfe bittet, liefert sie unwissentlich eine Phishing-Masche in Form einer scheinbar vertrauenswürdigen Empfehlung.
Branchenexperten weisen außerdem darauf hin, dass KI die Möglichkeiten von Betrügern erheblich erweitert. Laut Abdullah-Al Mazed, Senior Technical Product Manager bei F‑Secure, lassen sich Natural Language Processing (NLP) und Large Language Models (LLMs) problemlos nutzen, um überzeugende Phishing-E-Mails zu verfassen. Auch der Microsoft Digital Defense Report 2025 zeigt, wie wirksam KI beim Phishing eingesetzt werden kann:
Laut dem Microsoft Digital Defense Report 2025, S. 37, liegt die Klickrate von KI‑generierten Phishing-Nachrichten bei 54 %. Bei herkömmlichen Phishing-Versuchen sind es dagegen nur 12 %.
Welche Arten von Phishing gibt es?
Phishing-Betrugsmaschen werden immer ausgefeilter. Deshalb ist es umso wichtiger, Ihre Cybersicherheit auf dem neuesten Stand zu halten.
Art des Phishings | Definition |
|---|---|
E‑Mail-Phishing | Betrüger versenden E‑Mails, die so aussehen, als kämen sie von seriösen Absendern wie Banken oder Online-Händlern. Ziel ist es, sensible Daten zu stehlen. Häufig erzeugen diese E‑Mails künstlichen Zeitdruck und warnen zum Beispiel davor, dass Ihr Konto gesperrt oder kompromittiert wird, wenn Sie nicht sofort handeln. |
Spear-Phishing ist ein gezielter Angriff auf eine bestimmte Person oder Organisation. Angreifer nutzen personalisierte Informationen und fortgeschrittenes Social Engineering, um die Täuschung besonders glaubwürdig wirken zu lassen. | |
Smishing, auch SMS-Phishing genannt, nutzt betrügerische SMS, um Nutzer dazu zu bringen, schädliche Links anzuklicken oder sensible Daten preiszugeben. Viele Menschen sind bei SMS weniger misstrauisch als bei E‑Mails. Dadurch sind sie für diese Art von Betrug besonders anfällig. | |
Phishing kann auch über Telefonanrufe erfolgen. Diese Methode wird Vishing oder Voice Phishing genannt. Bei Vishing-Betrug kommen echte betrügerische Anrufer, automatisierte Text-to-Speech-Software oder KI‑generierte Stimmen zum Einsatz. | |
Quishing | Beim Quishing nutzen Betrüger schädliche QR‑Codes, um Opfer auf gefälschte Websites zu locken oder Malware auf ihre Geräte herunterzuladen. Sie machen sich dabei das allgemeine Vertrauen in QR‑Codes zunutze, indem sie diese gut sichtbar platzieren oder in digitale Nachrichten einbetten. |
Laut dem IBM Cost of a Data Breach Report 2025 zählt E‑Mail-Phishing zu den häufigsten Arten von Phishing-Angriffen. Wer auf E‑Mail-Phishing hereinfällt, riskiert, dass persönliche und finanzielle Daten offengelegt werden.
So erkennen Sie Phishing-E-Mails
Phishing-Angriffe lassen sich oft an bestimmten Warnzeichen erkennen. Fünf typische Hinweise auf Phishing sind:
Dringende oder bedrohliche Formulierungen
Ungewöhnliche oder unbekannte Absenderadressen
Nicht übereinstimmende Hyperlinks, die Sie prüfen können, indem Sie mit dem Mauszeiger über den Link fahren
Aufforderungen zur Eingabe sensibler Daten, etwa Anmeldedaten
Anhänge, die verdächtig wirken oder unerwartet kommen
Häufig gestellte Fragen zu Phishing
Von Phishing spricht man, wenn Betrüger Personen dazu verleiten, sensible Informationen wie persönliche, finanzielle oder Anmeldedaten preiszugeben, indem sie sich als vertrauenswürdige Absender ausgeben. Phishing kann per E‑Mail, SMS, Telefonanruf oder QR‑Code erfolgen.
Ein Phishing-Betrug ist eine Form der Cyberkriminalität, bei der ein Angreifer Sie dazu verleitet, einen schädlichen Link zu öffnen, indem er die Nachricht so tarnt, als käme sie von einem vertrauenswürdigen Unternehmen oder einer bekannten Person. Betrüger nutzen Phishing, um an vertrauliche Informationen zu gelangen, die sie anschließend für Identitätsdiebstahl oder Finanzbetrug missbrauchen.
Ein Phishing-Link ist ein schädlicher Link in einer betrügerischen Nachricht, der den Eindruck erweckt, von einer vertrauenswürdigen Quelle zu stammen. Nutzen Sie den kostenlosen F‑Secure Link Checker, um zu prüfen, ob sich ein Link sicher öffnen lässt.
Eine Phishing-Nachricht kann zum Beispiel wie eine dringende Sicherheitswarnung wirken, wie eine automatisch versendete Benachrichtigung über eine fehlgeschlagene Abo-Zahlung oder wie eine unerwartete Direktnachricht von einem Fremden auf Social Media.
F‑Secure Total ist eine preisgekrönte Lösung für Online-Sicherheit, Datenschutz und Betrugsschutz. Sie enthält alles, was Sie benötigen, um sich und Ihre Familie vor Phishing zu schützen. Millionen von Kunden weltweit vertrauen bereits auf F‑Secure, um ihr digitales Leben zu schützen.
Ändern Sie als Sofortmaßnahme immer das Passwort des Kontos, das durch den Betrug möglicherweise kompromittiert wurde. Sie können außerdem eine vertrauenswürdige Sicherheitslösung wie F‑Secure Total herunterladen. Sie bietet fortschrittlichen Phishing- und Betrugsschutz, überwacht Ihre Daten, warnt Sie vor Risiken und bietet Unterstützung im Fall von Identitätsdiebstahl.
Wenn Sie auf einen Phishing-Link geklickt, aber keine Daten eingegeben haben, sollten Sie Ihr Gerät sofort vom Internet trennen und die Seite schließen. Führen Sie anschließend einen Scan mit einer vertrauenswürdigen Antivirus-Software durch, um mögliche Malware zu erkennen und zu entfernen.
Angreifer erstellen zunächst täuschend echte Nachrichten, die seriöse Organisationen nachahmen. Klickt ein Opfer auf einen Link oder öffnet einen Anhang, wird es dazu gebracht, Daten preiszugeben oder Malware zu installieren. Betrüger nutzen diese Daten anschließend, um unbefugte Finanztransaktionen durchzuführen oder Identitätsdiebstahl zu begehen.
Wenn Sie auf einen Phishing-Link geklickt haben, antworten Sie nicht auf die Nachricht und klicken Sie keine weiteren Links an. Informieren Sie das betroffene Unternehmen oder die Organisation über den Phishing-Betrug – nutzen Sie dafür ausschließlich offizielle Kanäle, zum Beispiel die Telefonnummer oder E‑Mail-Adresse auf der offiziellen Website. Verdächtige Phishing-Mails können Sie außerdem an das Phishing-Radar der Verbraucherzentrale weiterleiten. Wenn Sie persönliche Daten eingegeben, Geld verloren oder einen Schaden erlitten haben, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, zum Beispiel über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Stellen Sie zudem sicher, dass Ihre Sicherheitssoftware auf dem neuesten Stand ist, und führen Sie einen Scan durch, um mögliche Malware zu entdecken.
F‑Secure Total ist eine preisgekrönte Online-Sicherheitslösung, die Sie vor Phishing-Angriffen schützt. Die Lösung bietet umfassenden Cyberschutz mit starkem Antivirus- und Malware-Schutz und überwacht Ihre Identität und Daten rund um die Uhr auf Datenpannen.
Nutzen Sie F‑Secure Total für umfassende Online-Sicherheit auf all Ihren Geräten. Mit dem F‑Secure Link Checker können Sie außerdem prüfen, ob sich ein Link sicher öffnen lässt. Lassen Sie sich nicht durch Dringlichkeit unter Druck setzen und seien Sie besonders vorsichtig rund um Feiertage und beliebte Shopping-Zeiten wie Weihnachten und Black Friday.

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